Stundenlohnrechner

Mit dem Stundenlohnrechner rechnen Sie Ihr Monatsgehalt in einen Stundenlohn um. Berücksichtigt werden Wochenarbeitszeit, Urlaubstage und Feiertage. Vergleichen Sie Ihren effektiven Stundensatz und finden Sie heraus, was Ihre Arbeitszeit wirklich wert ist.

Ergebnisse

Stundenlohn (brutto)
Jahresgehalt (brutto)
Tagessatz (brutto)
Effektiver Stundensatz

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Stundenlohnrechner rechnet Ihr Monatsgehalt in einen Stundenlohn um.
  • Berücksichtigt werden Wochenarbeitszeit, Urlaubstage und Feiertage.
  • Der effektive Stundensatz zeigt, was Sie pro tatsächlich gearbeiteter Stunde verdienen.
  • Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt 12,82 € brutto/Stunde (2026).
  • Ideal für Gehaltsvergleiche, Freelancer-Kalkulation und Nebenjob-Bewertung.

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Formel und Berechnung

Stundenlohn = Monatsgehalt / (Wochenstunden × 4,33)
Der Faktor 4,33 ergibt sich aus 52 Wochen geteilt durch 12 Monate. Für den effektiven Stundensatz wird das Jahresgehalt durch die tatsächlich gearbeiteten Stunden geteilt (abzüglich Urlaub und Feiertage).

Rechenbeispiel

Beispiel: 3.500 € brutto/Monat, 40-Stunden-Woche. Stundenlohn = 3.500 / (40 × 4,33) = 20,21 €. Effektiv (bei 30 Urlaubstagen + 10 Feiertagen): 42.000 / (220 × 8) = 23,86 €.

Durchschnittlicher Stundenlohn in Deutschland

Der durchschnittliche Bruttostundenlohn in Deutschland lag 2025 bei rund 25 €. Allerdings variiert er stark je nach Branche, Region und Qualifikation.

Branche Ø Stundenlohn (brutto)
IT & Technologie 35–50 €
Ingenieurwesen 30–45 €
Kaufmännische Berufe 20–30 €
Handwerk 18–28 €
Gastronomie 13–18 €
Einzelhandel 13–17 €

Mindestlohn und Arbeitszeitgesetz

Der gesetzliche Mindestlohn gilt für fast alle Arbeitnehmer in Deutschland. 2026 beträgt er 12,82 € pro Stunde. Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt das ein monatliches Mindestbrutto von ca. 2.220 €.

Das Arbeitszeitgesetz begrenzt die tägliche Arbeitszeit auf maximal 8 Stunden (ausnahmsweise 10), mit einer Mindestruhezeit von 11 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen.

Stundenlohn für Freelancer und Selbstständige

Selbstständige müssen einen deutlich höheren Stundensatz kalkulieren, da sie Sozialversicherung, Krankenversicherung, Urlaub, Krankheitstage und Akquisezeit selbst tragen. Als Faustregel gilt: Der Freelancer-Stundensatz sollte mindestens das 1,5- bis 2-Fache des Angestellten-Stundenlohns betragen.

Rechenbeispiel: Ein Angestellter verdient 25 €/Stunde brutto. Als Freelancer sollte er mindestens 50–60 €/Stunde netto berechnen, um nach Abzug aller Kosten auf ein vergleichbares Einkommen zu kommen.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man den Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?

Stundenlohn = Monatsgehalt / (Wochenstunden × 4,33). Die 4,33 ist der durchschnittliche Wochenfaktor pro Monat (52 Wochen / 12 Monate). Bei 3.500 € brutto und 40 Wochenstunden: 3.500 / (40 × 4,33) = 20,21 € pro Stunde.


Was ist der Unterschied zwischen Stundenlohn und effektivem Stundensatz?

Der einfache Stundenlohn teilt das Gehalt durch alle vertraglichen Arbeitsstunden. Der effektive Stundensatz berücksichtigt, dass Sie an Urlaubstagen und Feiertagen bezahlt werden, ohne zu arbeiten. Er wird berechnet, indem das Jahresgehalt durch die tatsächlich gearbeiteten Stunden geteilt wird. Der effektive Satz ist immer höher als der einfache Stundenlohn.


Wie hoch ist der Mindestlohn in Deutschland 2026?

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland liegt bei 12,82 € brutto pro Stunde (Stand 2026). Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das einem Monatsbrutto von ca. 2.220 €. Einige Branchen haben höhere Mindestlöhne durch Tarifverträge, z. B. Bau, Elektro oder Pflege.

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