Rentenrechner
Planen Sie Ihre Altersvorsorge mit unserem Rentenrechner. Berechnen Sie, wie viel Vermögen Sie bis zum Renteneintritt aufbauen können und welche monatliche Rente sich daraus ergibt. Passen Sie Sparrate, erwartete Rendite und Rentenalter individuell an, um Ihre finanzielle Zukunft realistisch einzuschätzen.
Ergebnisse
Das Wichtigste in Kürze
- Der Rentenrechner schätzt Ihre voraussichtliche gesetzliche Rente und zeigt die Versorgungslücke auf.
- Die gesetzliche Rente basiert auf Entgeltpunkten, die jedes Beitragsjahr gesammelt werden.
- Das Rentenniveau in Deutschland liegt bei etwa 48 % des Durchschnittseinkommens -- private Vorsorge ist unerlässlich.
- Das Regelrentenalter wird schrittweise auf 67 Jahre angehoben (Jahrgang 1964 und jünger).
- Drei Säulen der Altersvorsorge: gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge.
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Formel und Berechnung
Rechenbeispiel
Das deutsche Rentensystem
Das deutsche Rentensystem basiert auf dem Umlageverfahren: Die aktuellen Beitragszahler finanzieren die laufenden Renten. Der Beitragssatz liegt bei 18,6 % des Bruttogehalts, jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen.
Durch den demografischen Wandel sinkt das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern stetig. Die Politik versucht, dies durch Rentenalter-Anhebung, den Nachhaltigkeitsfaktor und Förderung der privaten Vorsorge auszugleichen.
Rentenalter und Abschläge
Das Regelrentenalter wird bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Wer vor dem Regelrentenalter in Rente geht, muss Abschläge in Kauf nehmen: 0,3 % pro Monat, maximal 14,4 %. Es gibt Ausnahmen: Nach 45 Beitragsjahren können Versicherte ohne Abschläge mit 63 (schrittweise steigend auf 65) in Rente gehen.
| Jahrgang | Regelrentenalter |
|---|---|
| 1958 | 66 Jahre |
| 1960 | 66 Jahre und 4 Monate |
| 1962 | 66 Jahre und 8 Monate |
| 1964 und später | 67 Jahre |
Die drei Säulen der Altersvorsorge
Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung. Sie bildet das Fundament, reicht aber für die meisten Menschen nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Die Versorgungslücke zwischen letztem Nettoeinkommen und gesetzlicher Rente muss privat geschlossen werden.
Die zweite Säule ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV) -- Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung. Die dritte Säule umfasst private Vorsorge: Riester-Rente, Rürup-Rente, Lebensversicherungen, ETF-Sparpläne oder Immobilien.
Versorgungslücke berechnen
Um die Versorgungslücke zu berechnen, schätzen Sie zunächst Ihren Bedarf im Ruhestand (ca. 70–80 % des letzten Nettoeinkommens). Ziehen Sie davon Ihre voraussichtliche gesetzliche Rente (siehe Renteninformation) und eventuelle betriebliche Rente ab. Die Differenz ist Ihre Versorgungslücke.
Beispiel: Letztes Netto 2.800 €, Bedarf 80 % = 2.240 €. Gesetzliche Rente (netto, nach Abzügen) ca. 1.400 €. Versorgungslücke: 840 € pro Monat. Um diese Lücke über 20 Jahre Ruhestand zu schließen, benötigen Sie ein Vermögen von ca. 200.000 € (ohne Inflation und Verzinsung).
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Geld brauche ich für die Rente?
Als Faustregel sollten Sie im Ruhestand etwa 80 % Ihres letzten Nettoeinkommens zur Verfügung haben. Bei 2.000 € Netto wären das 1.600 € im Monat. Die gesetzliche Rente deckt für viele nur 45–50 % ab. Die Lücke muss durch Betriebsrente, Riester, private Vorsorge oder Ersparnisse geschlossen werden. Bei 20 Jahren Ruhestand und 800 € monatlicher Lücke brauchen Sie ca. 192.000 € zusätzliches Kapital.
Wann sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen?
So früh wie möglich! Dank Zinseszins-Effekt macht der Startzeitpunkt einen enormen Unterschied. Wer mit 25 Jahren 200 € monatlich bei 5 % Rendite spart, hat mit 67 rund 365.000 €. Wer erst mit 35 beginnt, kommt unter gleichen Bedingungen nur auf ca. 200.000 € – trotz nur 10 Jahren Unterschied. Jeder Euro zählt, und selbst kleine Beträge lohnen sich über lange Zeiträume.
Welche Rendite ist realistisch?
Historisch haben breit gestreute Aktien-ETFs (z. B. MSCI World) im Schnitt 7–8 % Rendite pro Jahr erzielt, abzüglich Inflation etwa 4–5 %. Festverzinsliche Anlagen bringen derzeit 2–4 %. Für eine konservative Planung rechnen Sie mit 4–5 % nominal, für eine inflationsbereinigte Betrachtung mit 2–3 %. Je länger der Anlagezeitraum, desto zuverlässiger sind diese Durchschnittswerte.
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